Fast täglich gibt es Neues in der Gesundheitspolitik. Gesundheitsreform, Gesundheitsverhalten, wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Krankenkassenbeiträge oder Honorarreformen sind einige der gesundheitspolitischen Themen in der Tagespresse von heute. Die interessantesten aktuellen Nachrichten haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Wer außerhalb der Sprechstunden krank wird und nicht bis zur Öffnung der Arztpraxis am nächsten Morgen warten kann, erreicht ab sofort den ärztlichen Notdienst unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117. Die Nummer ist kostenlos, auch wenn man vom Mobiltelefon aus anruft.
Eine Studie der Universität Bayreuth zeigt auf, dass bei Menschen mit einem höheren Bildungsstand die Wahrscheinlichkeit eines regelmäßigen Alkoholkonsums größer ist als bei Menschen mit einem niedrigeren Bildungsstand. Umgekehrt sind die Verhältnisse beim Tabakkonsum.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte bezeichnet es als Skandal, dass in einem reichen Land wie Deutschland jedes 7. Kind als arm zu bezeichnen ist. Daran hat nach Einschätzung des Paritätischen Gesamtverbandes auch die gute Arbeitsmarktentwicklung nichts geändert. Unabhängig vom Wohnort oder wirtschaftlichem Umfeld sind kinderreiche Familien und Alleinerzeihende besonders armutsgefährdet.
Jahrelang wurde um eine Einigung zur Neuregelung der Organspende gekämpft. Nun haben alle Bundestagsparteien einem Kompromiss zugestimmt. Danach sollen die Bundesbürger künftig regelmäßig nach ihrer Bereitschaft zur Organspende befragt werden. Gezwungen werden soll aber niemand.
Mit Beginn des Jahres 2012 gibt es einige gesetzliche Änderungen und neue Gesetze im Gesundheitswesen. Dazu gehören u. a. das GKV- Versorgungsstrukturgesetz, auch Landarztgesetz genannt, die Familienpflegezeit und die Senkung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Aufwendige Diagnoseverfahren wie beispielsweise die Magnetresonanztomografie (MRT) oder die Computertomographie (CT) werden in Deutschland so häufig wie sondt nirgends auf der Welt eingesetzt. Der Einsatz dieser Hochtechnologie ist für die Kostensteigerung im Gesundheitswesen mitverantwortlich.
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