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Dialyse und Transplantation

Wenn sich die Nierenfunktion kontinuierlich verschlechtert, wenn nur noch fünf bis zehn Prozent des Nierengewebes funktionieren, kann es zu einem vollständigen Nierenversagen kommen.  Die Rubrik Dialyse und Transplantation beschreibt Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten: was muss getan werden, damit die Niere wieder ihre Hauptaufgabe, die Blutreinigung und Wasserausscheidung, übernehmen kann? Was kann durch eine Dialyse (Blutwäsche) oder eine Transplantation erreicht werden?

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Nierentransplantation

Bei einer Nierentransplantation werden gesunde Organe von Organspendern auf einen chronisch schwer nierenkranken Menschen übertragen. Damit kann dem Nierenempfänger in der Regel die Funktion seiner zerstörten Nieren wiedergegeben werden.

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Die Dialyse als Nierenersatzverfahren

Intakte Nieren filtern giftige Stoffwechselprodukte aus dem Blut und scheiden sie mit dem Urin aus. Wenn die Nieren versagen muss das Blut mit Hilfe einer Maschine von den Schadstoffen befreit werden. Über eine künstliche Dialysemembran kann das Blut ausserhalb des Körpers gereinigt werden.

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Hämodialyse

In den letzten 40 Jahren hat sich die Hämodialyse (Blutwäsche) zum Standardverfahren der Nierenersatztherapie entwickelt. In Deutschland werden z.Zt. ca. 45.000 Patienten chronisch hämodialysiert. Durch eine effektive Hämodialysebehandlung kann die Ausscheidungsfunktion der Niere soweit ersetzt werden, daß diese Beschwerden nicht auftreten und die Leistungsfähigkeit der Patienten weitgehend erhalten bleibt.

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Bauchfelldialyse (Peritoneal-Dialyse)

Um eine Bauchfelldialyse durchzuführen, wird in regelmäßigen Zeitabständen eine spezielle Flüssigkeit (Spüllösung, Dialysat) über einen fest in die Bauchhaut eingenähten Katheter in die Bauchhöhle eingelassen. Diese Flüssigkeit umspült das Bauchfell. Da es beim Nierenversagen zu einer Ansammlung von Stoffwechselprodukten im Blut kommt, treten diese Stoffe aus den kleinen Blutgefässen in die Spüllösung über. Die mit diesen Stoffen angereicherte Flüssigkeit wird nach einigen Stunden über den Katheter abgelassen und durch neue Dialysierflüssigkeit ersetzt. Damit kann der Reinigungsprozess, der schonend und natürlich abläuft, erneut beginnen.

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Erfahrungsbericht Heim-Hämodialyse

Das Kuratorium für Dialyse und Transplantation (KfH) oder die Patientenheimversorgung (PHV) und auch viele niedergelassene Nephrologen sind in der Lage, Patienten für die Heimdialyse individuell zu schulen. Ein Dialysepatient, der sich für die Heim-Hämodialyse entscheidet muss gesundheitlich und psychisch stabil sein und es dürfen während der Dialyse keine Komplikationen zu erwarten sein.

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Kritik und Wünsche zu den Inhalten Kritik und Wünsche zu den Inhalten »

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